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<title>Polizeibataillon</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Polizeibataillon</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Polizeibataillone</b> waren militärisch organisierte, bewaffnete Einheiten der <a href="Ordnungspolizei" title="Ordnungspolizei">Ordnungspolizei</a> des <a href="Deutsches_Reich_1933_bis_1945" class="mw-redirect" title="Deutsches Reich 1933 bis 1945">nationalsozialistischen Deutschlands</a> während des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkriegs</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Beschreibung">Beschreibung</h2></div>
<p>Ein Bataillon ist eine taktische, militärische Einheit mit einem Führungsstab und zwei oder mehr <a href="Kompanie_(Milit%C3%A4r)" title="Kompanie (Militär)">Kompanien</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ordnungspolizei (uniformierte Polizei) unter <a href="Kurt_Daluege" title="Kurt Daluege">Kurt Daluege</a> hatte im Jahr 1939 zur Unterstützung der <a href="Wehrmacht" title="Wehrmacht">Wehrmacht</a> 21 Polizei-Bataillone mit je rund 500 Mann aufzustellen, die später ihre ausgebildeten Mannschaften zur Bildung weiterer <a href="Bataillon" title="Bataillon">Bataillone</a> abgaben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hintergrund">Hintergrund</h2></div>
<p>Vor der <a href="Machtergreifung" title="Machtergreifung">Machtübernahme durch die Nationalsozialisten</a> war die Polizei im <a href="Deutsches_Reich" title="Deutsches Reich">Deutschen Reich</a> nicht zentral gesteuert, die einzelnen Länder verfügten über eigene Polizeikräfte. Der Beginn der Umformung der Polizeiorganisation im <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">nationalsozialistischen</a> Sinne begann mit dem <a href="Gesetz_zur_Wiederherstellung_des_Berufsbeamtentums" title="Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums">Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums</a> vom 4. April 1933, das allen Beamten des Reichs vorschrieb, „jederzeit rückhaltlos für den nationalen Staat ein(zu)treten.“ Basierend auf diesem Gesetz, wurde die Grundlage für die Bildung der <a href="Geheime_Staatspolizei" title="Geheime Staatspolizei">Geheimen Staatspolizei</a> und eines grundsätzlich veränderten Aufbaus der Polizeiorganisation im Deutschen Reich, schon im gleichen Jahr durch <a href="Hermann_G%C3%B6ring" title="Hermann Göring">Hermann Göring</a> geschaffen. Mit dem <a href="Gesetz_%C3%BCber_den_Neuaufbau_des_Reiches" class="mw-redirect" title="Gesetz über den Neuaufbau des Reiches">Gesetz über den Neuaufbau des Reiches</a> vom 30. Januar 1934 wurde durch die Reichsregierung die Voraussetzung für eine Zentralisierung der Polizei im Berliner Innenministerium geschaffen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><br>
</p><p>Im Zuge des <a href="Aufr%C3%BCstung_der_Wehrmacht#Rüstungsprogramme" title="Aufrüstung der Wehrmacht">Juli-Programms 1935</a> zur <a href="Aufr%C3%BCstung_der_Wehrmacht#Aufrüstung_der_Wehrmacht_1933_bis_1939" title="Aufrüstung der Wehrmacht">Aufrüstung der Wehrmacht</a>, wurden die Angehörigen ihrer Landespolizeieinheiten durch eine gesetzliche Regelung vom 3. Juli 1935 an die Wehrmacht überführt. Dies betraf alle Polizeikräfte der kasernierten Einheiten der Landespolizei. 1935 kamen damit 48.212 Angehörige der Landespolizei in die Wehrmacht.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein vom Chef der Ordnungspolizei, <a href="Kurt_Daluege" title="Kurt Daluege">Kurt Daluege</a>, im Dezember 1938 verfasste Studie zu Organisation, Aufgaben und Personalbedarf der Ordnungspolizei, wies bereits in dieser Zeit Aufgabenbereiche auf, welche im nationalsozialistischen Staat vermehrt zur Aufgabe der Ordnungspolizei werden sollte. Dies waren die Begleitung von Gefangenentransporten und die Verstärkung von Wachmannschaften von Konzentrationslagern.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Bereich der Gendarmerie entstanden durch die Aufrüstung und nationale Großbauprojekte, zusätzliche Aufgabengebiete, wie bei den Großbaustellen für Reichsautobahnen, neue Rüstungsbetriebe, neue Befestigungsanlagen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ende des Jahres 1938 entstand ein neuer Aufgabenbereich. Der Ordnungspolizei wurde die Aufgabe „Rückführung von Flüchtlingen“ und Bildung einer „Auffangorganisation“ übertragen. Hierzu hatte die Ordnungspolizei 27.000 Mann zu stellen. Auch die Überwachung der wehrpflichtigen Bürger wurde eine Aufgabe, für die 3.500 Polizisten von der Organisation gestellt werden mussten.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <br>
</p><p>Der erste Einsatz von Polizeikräften zwecks „Rückführung“ erfolgte gemeinsam mit Wehrmachtstruppen beim <a href="Anschluss_%C3%96sterreichs" title="Anschluss Österreichs">„Anschluss“ Österreichs</a> im März 1938 und der Eingliederung des „Sudetenlandes“ im Oktober 1938.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <br>
</p><p>Im Dezember 1938 bildete die Ordnungspolizei durch eine Abgabe von ca. 9.000 Mann das Feldgendarmerie-Korps.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Aufstellung_von_Polizeibataillonen_im_Krieg">Aufstellung von Polizeibataillonen im Krieg</h2></div>
<p>Die deutschen Polizeibataillone wurden ab Kriegsbeginn am 1. September 1939 in Polen eingesetzt und waren zum größten Teil der Wehrmacht unterstellt. Sie sollten im Hinterland der eroberten Gebiete die <a href="Sicherungstruppen" title="Sicherungstruppen">Sicherungstruppen</a> der Wehrmacht entlasten. Kompanien und Züge der Polizeibataillone wurden aber auch <a href="Einsatzgruppen_der_Sicherheitspolizei_und_des_SD" title="Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD">Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD</a> zugeteilt und für die Vertreibung und Ermordung von Juden und von Zivilisten in eroberten Gebieten eingesetzt. Im weiteren Kriegsverlauf kamen Polizeibataillone bzw. Polizeiregimenter vermehrt in Frontbereichen zum Einsatz (Rückzug) und waren direkt Wehrmachtsteilen unterstellt.
</p>

<p>Als Kommandeure und Mannschaftsführer der Polizeibataillone setzte das Kommandoamt der Ordnungspolizei bevorzugt Polizeibeamte mit Vorpraxis ein, die entweder schon im Ersten Weltkrieg gedient oder bereits (ab 1935) den Wehrdienst absolviert oder in SS- und SA-Formationen ein Waffentraining erhalten hatten. Um alle auf die Kriegserfordernisse und auch auf die künftigen Führungsaufgaben in den Polizeitruppen vorzubereiten, organisierte das Kommandoamt der Ordnungspolizei in den ersten Monaten 1940 ein umfangreiches Lehrgangsangebot, an diesen konnten auch „geeignete“ Männer der Hilfspolizei/Polizeireserve teilnehmen.
</p><p>Die Basis der Bataillone stellten entweder Hilfspolizisten (Polizeireserve) oder ungediente Wehrpflichtige, die die Schutzpolizei nach Kriegsbeginn anwerben konnte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Reserve-Polizei-Bataillone">Reserve-Polizei-Bataillone</h3></div>
<p>Die einfache Mannschaft der Polizei-Reserve-Bataillone setzte sich durchgängig aus Männern der Hilfspolizei des Verstärkten Polizeischutzes/VPS zusammen, im Dezember 1939 wurden sie in Anerkennung ihres Einsatzes beim Überfall auf Polen in „Polizeireserve“ umbenannt<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – daher dann die Bezeichnung Reserve-Polizeibataillone. Die Hilfspolizisten der VPS wurden ab 1937 im Zuge der Kriegsvorbereitung als Ersatz für Abgänge von Polizisten und Gendarmen im Krieg ausgehoben. Sie arbeiteten weiter in ihren Berufen und wurden nur an Wochenenden für ihre Polizeiarbeit ausgebildet und trainiert. Es handelte sich um bereits ältere Ungediente der Jg. 1901–1909, die von der Wehrmacht vom Wehrdienst freigestellt wurden.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie konnten je nach Bedarf über die Notdienstverordnung<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> mobilisiert werden. Zu Kriegsbeginn war der VPS auf bereits über 90.000 Mann angewachsen, ab 1943 wurden auch Männer der Jg. 1900 und älter zur Reserve eingezogen. Nur ein Teil der Hilfspolizisten/Polizeireserve kam jedoch – und zumeist auch nur temporär – in Polizeibataillonen zum Einsatz. Reserve-Polizeibataillone wurden lokal aufgestellt, die Nummerierung verweist auf den jeweiligen Wehrkreis.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Wachtmeister-_und_Anwärterbataillone,_Polizeidivision"><span id="Wachtmeister-_und_Anw.C3.A4rterbataillone.2C_Polizeidivision"></span>Wachtmeister- und Anwärterbataillone, Polizeidivision</h3></div>
<p>Kurz nach Kriegsbeginn genehmigte die Wehrmacht der Schutzpolizei die Anwerbung von 26.000 ungedienten Wehrpflichtigen der <a href="Wei%C3%9Fer_Jahrgang" title="Weißer Jahrgang">weißen Jahrgänge</a> 1918–20 und 1909–1912.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit diesen Neuzugängen konnten 1940/41 weitere 31 Polizei-Bataillone aufgestellt werden. Die Rekruten kamen nach Musterung und Überprüfung erst ab Ende Februar 1940 mit einem Einberufungsbefehl ihres Wehrbezirkes in eine vom Kommandoamt der Ordnungspolizei zugewiesene Polizeikaserne. Mit dem Tag des Kaserneneintritts wurden sie Polizeibeamte, aber sie blieben Ersatzreserve I, ihr Dienst im Polizeibataillon wurde als aktiver Wehrdienst anerkannt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die einfache Mannschaft dieser Polizeibataillone war nicht nur jünger als jene der Reserve-Polizei-Bataillone, sondern auch militärisch besser auf ihre Einsätze vorbereitet. Erst nach einigen Monaten kaserniertem Training wurden die Ausbildungsbataillone in Anwärterbataillone Nr. 251–256 (jüngere Jahrgänge, v.&nbsp;a. Jg. 1920, ) und Wachtmeisterbataillone Nr. 301 – 325 (ältere Jahrgänge, v.&nbsp;a. Jg. 1909, 1911/12) umgewandelt. Die Rekruten hatten sich zum aktiven Polizeidienst zu verpflichten und sollten nach 12 Dienstjahren als Beamte auf Lebenszeit übernommen werden. Die jüngeren Jahrgänge 1918–1920 (9000 Mann) wurden als <i>Polizeianwärter</i> (ranggleich dem einfachen <a href="Sch%C3%BCtze_(Milit%C3%A4r)" title="Schütze (Militär)">Schützen</a>) eingestellt, die älteren Jahrgänge (17 000 Mann) als <i>Polizeiwachtmeister mit (über) vier Dienstjahren</i> (ab 1941 <a href="Rottmeister" title="Rottmeister">Rottwachtmeister</a>, beide ranggleich dem <a href="Obergefreiter" title="Obergefreiter">Obergefreiten</a>).<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Nummernbezeichnung dieser „neuen“ Bataillone richtete sich nach der Aufstellungsabfolge und hat keinen Bezug zum Aufstellungsort/Wehrkreis. Die ersten Bataillone waren bereits im Herbst 1940 einsatzbereit. Auch bei den „neuen“ Bataillonen gab es – wie bei den Reserve-Polizeibataillonen generell – Wechsel in den Führungsebenen, aber die Mannschaft der Wehrpflichtigen blieb mehrheitlich bis Kriegsende bei ihrem Bataillon.
</p><p>Als Hitler nach dem Erfolg in Polen am 18. September 1939 die Aufstellung einer frontverwendungsfähigen Polizeidivision befahl, benötigte man dringend Rekruten. Daher kam weit mehr als die Hälfte der für die Schutzpolizei Aufgenommenen der 26.000-Mann-Quote nicht in ein Wachtmeister-/Anwärterbataillon, sondern wurde nach zumeist kurzer Verweildauer in Ausbildungsbataillone der Polizeidivision versetzt. Vorrangig wurden Wehrpflichtige der jüngeren Jahrgänge zugewiesen,<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> aber auch Jahrgänge 1909–1912.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Polizeidivision wurde bereits ab 8. März 1940 von der Wehrmacht als Teil der Waffen-SS eingestuft, die Angehörigen (Vorkriegspolizisten wie Rekruten) blieben aber weiter dienstrechtlich Teil der Ordnungspolizei,<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> erst im Herbst 1942 wurden die noch in der Polizeidivision Verbliebenen auch mit Personalakten in den Administrativbereich der Waffen-SS übernommen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Aufstellung_von_Polizei-Regimentern">Aufstellung von Polizei-Regimentern</h3></div>
<p>Im Juli 1942 wurden alle damals bestehenden Polizeibataillone in 28 motorisierte <a href="Polizeiregiment" title="Polizeiregiment">Polizei-Regimenter</a> zusammengefasst.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von den 75 Polizeibataillonen waren 47 Pol.Res.Bataillone, 10 weitere sollten lokal aufgestellt werden, von den neuen Bataillonen gab es nur mehr 28.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Jedes <a href="Regiment" title="Regiment">Regiment</a> bestand aus 3 Bataillonen, zudem sollte jedes Regiment auch über eine <a href="Nachrichtentruppe_von_Wehrmacht_und_Waffen-SS" title="Nachrichtentruppe von Wehrmacht und Waffen-SS">Nachrichten</a>-, <a href="Sp%C3%A4hpanzer" title="Spähpanzer">Panzerspäh</a>- und <a href="Panzerj%C3%A4ger" title="Panzerjäger">Panzerjäger</a>-<a href="Kompanie_(Milit%C3%A4r)" title="Kompanie (Militär)">Kompanie</a> verfügen. Viele Bataillone verblieben dennoch weiter in ihrem Einsatzgebiet und Aufgabenbereich. Mit der Zusammenlegung in Regimentern konnten nicht nur neue Posten geschaffen und Belohnungen/Beförderungen verteilt werden. Ziel dieser Umstrukturierung war auch, die Bataillone von ihren Heimatdienstorten zu lösen und die Militarisierung der Polizeitruppen zu befördern. Die Bataillone wurden letztlich in ihren Heimatstandort belassen, aber ihre individuelle Bezeichnung wurde durch römischen Ziffern (I./II./III.Batl) ersetzt und die Kompanien durchlaufend mit 1.–12. nummeriert.
</p><p>Mit Erlass O.Kdo. I O (3) 1 Nr. 105/43 vom 12. März 1943 wurde ein Befehl Himmlers (I 462/43 Adj. vom 24. Februar 1943) umgesetzt<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und allen Polizeiregimentern nominell ein SS vorangestellt, sie blieben jedoch Einheiten der Ordnungspolizei. Die Umbenennung diente vor allem der Unterscheidung zu den kurz darauf (29. März 1943) aufgestellten Polizei-Schützen-Regimentern, die von deutschem Personal geführt, deren Mannschaft jedoch aus angeworbenen Männern besetzter Gebiete rekrutiert wurde. (Deren Nummerierung begann mit Nr. 31.)<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Namensregimenter">Namensregimenter</h3></div>
<p>Zwischen Oktober 1943 und Oktober 1944 wurden aus <a href="S%C3%BCdtirol" title="Südtirol">Südtirolern</a> zudem die vier zusätzlichen Polizeiregimenter „Bozen“, „Alpenvorland“, „Schlanders“ und „Brixen“ aufgestellt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Besetzung_Polens">Besetzung Polens</h3></div>
<p>Die ersten Polizeibataillone wurden im Sommer 1939 in den zu diesen Zeiten bestehenden Wehrkreisen gebildet und mit einer römischen Ziffer und einer arabischen Nummer in Kombination nummeriert, z.&nbsp;B. Polizei-Bataillon II/1, welches später in Polizei-Bataillon 63 umbenannt wurde. Die Polizei-Bataillone, die auch in größeren Rahmenorganisationen, die als <i>Polizeigruppe</i> oder <i>Polizei-Regimenter</i> bezeichnet wurden, organisiert waren, folgten in Polen den <a href="Einsatzgruppen_der_Sicherheitspolizei_und_des_SD" title="Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD">Einsatzgruppen</a>, welche wiederum unmittelbar den Kampftruppen der Wehrmacht folgten.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Somit kamen diese Verbände während des <a href="%C3%9Cberfall_auf_Polen" title="Überfall auf Polen">deutschen Angriffskrieges gegen Polen</a> nach dem 1. September 1939 im rückwärtigen Armeegebiet zum Einsatz. Hierbei wurden die Ordnungspolizisten in einigen Fällen auch in Kampfhandlungen mit regulären polnischen Truppen verwickelt.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Eigentlich sollten die Polizei-Bataillone nur für die Gefangennahme versprengter Soldaten, das Einsammeln des vom Gegner zurückgelassenen Kriegsgerätes, für die Bewachung von <a href="Kriegsgefangenenlager" title="Kriegsgefangenenlager">Kriegsgefangenenlagern</a> und Begleitung von Kriegsgefangenentransporte eingesetzt werden. Als Unterstützung hatte die Ordnungspolizei, die während des „Feldzuges“ mit 103 Offizieren und 5805 Unteroffizieren und Mannschaften an der militärischen Besetzung beteiligt war, noch 16 Kompanien des <a href="Nationalsozialistisches_Kraftfahrkorps" title="Nationalsozialistisches Kraftfahrkorps">Nationalsozialistischen Kraftfahr-Korps</a> (NSKK) unterstellt bekommen. Diese sorgten in größeren Städten für die Verkehrsregelung.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Im Bereich des <a href="14._Armee_(Wehrmacht)" title="14. Armee (Wehrmacht)">Armeeoberkommando 14</a> kamen fünf Polizei-Bataillone, im Bereich des <a href="10._Armee_(Wehrmacht)" title="10. Armee (Wehrmacht)">Armeeoberkommando 10</a> kamen vier Polizei-Bataillone, im Bereich des <a href="8._Armee_(Wehrmacht)" title="8. Armee (Wehrmacht)">Armeeoberkommando 8</a> ein Polizei-Bataillon zum Einsatz. Ein Bataillon war unmittelbar dem <i>Militärbefehlshaber Polen</i> unterstellt und dem <a href="4._Armee_(Wehrmacht)" title="4. Armee (Wehrmacht)">Armeeoberkommando 4</a> ein Bataillon und eine berittene Polizei-Abteilung.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weiterer_Kriegsverlauf">Weiterer Kriegsverlauf</h3></div>
<p>Insbesondere im Verlauf des Angriffskrieges gegen die Sowjetunion, welcher 1941 als Unternehmen Barbarossa begann, wurde zahlreiche neu aufgestellte Polizei-Bataillone zum Einsatz gebracht. Im weiteren Verlauf des Krieges im Osten wurde die bis dahin eigenständigen Verbände zum größten Teil in Regimentern organisiert.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="In_Kriegsverbrechen_verwickelte_Polizeibataillone">In Kriegsverbrechen verwickelte Polizeibataillone</h2></div>
<p>Im weiteren Verlauf des Krieges begingen Polizeieinheiten auch <a href="Kriegsverbrechen" title="Kriegsverbrechen">Kriegsverbrechen</a> wie Verschleppungen und <a href="Massenmord" title="Massenmord">Massenmorde</a>. <a href="Stefan_Klemp" title="Stefan Klemp">Stefan Klemp</a> kommt in seiner Studie zu dem Schluss, dass direkten Aktionen der ca. 50.000 Bataillonsangehörigen „mindestens eine halbe Million Menschen“ zum Opfer fielen.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er hatte Daten zu 125 Bataillonen ermittelt. Mindestens 75 davon standen im Verdacht, direkt oder indirekt an Massenverbrechen beteiligt gewesen zu sein. In der Bundesrepublik wurde ab 1954 gegen Angehörige verschiedener Bataillone ermittelt, es kam zu Verurteilungen und Schuldsprüchen.
</p><p>Insbesondere für folgende Einheiten sind Kriegsverbrechen bekannt geworden:
</p>
<table width="100%">

<tbody><tr style="vertical-align:top">
<td width="25%">
<p><b>Polizei-Bataillone</b>
</p>
<ul><li><a href="Polizei-Bataillon_111" title="Polizei-Bataillon 111">Polizei-Bataillon 111</a></li>
<li><a href="Polizei-Bataillon_303" title="Polizei-Bataillon 303">Polizei-Bataillon 303</a></li>
<li><a href="Polizei-Bataillon_304" title="Polizei-Bataillon 304">Polizei-Bataillon 304</a></li>
<li><a href="Polizei-Bataillon_306" title="Polizei-Bataillon 306">Polizei-Bataillon 306</a></li>
<li><a href="Polizei-Bataillon_307" title="Polizei-Bataillon 307">Polizei-Bataillon 307</a></li>
<li><a href="Polizei-Bataillon_309" title="Polizei-Bataillon 309">Polizei-Bataillon 309</a></li>
<li><a href="Polizei-Bataillon_316" title="Polizei-Bataillon 316">Polizei-Bataillon 316</a></li>
<li><a href="Polizei-Bataillon_320" title="Polizei-Bataillon 320">Polizei-Bataillon 320</a></li>
<li><a href="Polizei-Bataillon_322" title="Polizei-Bataillon 322">Polizei-Bataillon 322</a></li></ul>
</td>
<td>
<p><b>Reserve-Polizei-Bataillone</b>
</p>
<ul><li><a href="Reserve-Polizei-Bataillon_3" title="Reserve-Polizei-Bataillon 3">Reserve-Polizei-Bataillon 3</a></li>
<li><a href="Polizei-Bataillon_9" title="Polizei-Bataillon 9">Reserve-Polizei-Bataillon 9</a></li>
<li><a href="Reserve-Polizei-Bataillon_11" title="Reserve-Polizei-Bataillon 11">Reserve-Polizei-Bataillon 11</a></li>
<li><a href="Reserve-Polizei-Bataillon_61" title="Reserve-Polizei-Bataillon 61">Reserve-Polizei-Bataillon 61</a></li>
<li><a href="Reserve-Polizei-Bataillon_64" title="Reserve-Polizei-Bataillon 64">Reserve-Polizei-Bataillon 64</a></li>
<li><a href="Reserve-Polizei-Bataillon_101" title="Reserve-Polizei-Bataillon 101">Reserve-Polizei-Bataillon 101</a></li>
<li><a href="Reserve-Polizei-Bataillon_105" title="Reserve-Polizei-Bataillon 105">Reserve-Polizei-Bataillon 105</a></li>
<li><a href="Reserve-Polizei-Bataillon_133" title="Reserve-Polizei-Bataillon 133">Reserve-Polizei-Bataillon 133</a></li></ul>
</td></tr></tbody></table>
<p>Aufgrund der speziellen Aufgabenstellung an die Polizei-Bataillone sind nahezu alle Verbände im Verlauf des Krieges in die überwiegend verbrecherischen Repressions- und Verfolgungsmaßnahmen des nationalsozialistischen Systems involviert gewesen. Einige Verbände jedoch durch die Stationierungen jenseits des östlichen und südlichen Kriegsschauplatzes, weniger stark als andere.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="1._Polizei-J%C3%A4ger-Brigade_(Ordnungspolizei)" title="1. Polizei-Jäger-Brigade (Ordnungspolizei)">1. Polizei-Jäger-Brigade (Ordnungspolizei)</a></li>
<li><a href="4._SS-Polizei-Panzergrenadier-Division" title="4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division">4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division</a></li>
<li><a href="35._SS-Polizei-Grenadier-Division" title="35. SS-Polizei-Grenadier-Division">35. SS-Polizei-Grenadier-Division</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Massimo Arico: <cite style="font-style:italic">Ordnungspolizei Vol. 1 - Encyclopedia of the German Police Battalions September 1939/July 1942 (en)</cite>. Leandor&amp;Ekholm Publishing, Stockholm 2011, ISBN 978-91-85657-99-5.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polizeibataillon&amp;rft.au=Massimo+Arico&amp;rft.btitle=Ordnungspolizei+Vol.+1+-+Encyclopedia+of+the+German+Police+Battalions+September+1939%2FJuly+1942+%28en%29&amp;rft.date=2011&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9789185657995&amp;rft.place=Stockholm&amp;rft.pub=Leandor%26Ekholm+Publishing" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Stephen Campbell: <i>Police battalions of the Third Reich.</i> Schiffer Military History, Atglen PA, 2007, ISBN 978-0-7643-2771-1</li>
<li>Wolfgang Curilla: <i>Die deutsche Ordnungspolizei und der Holocaust im Baltikum und in Weißrußland 1941–1944.</i> 2., durchgesehene Auflage, Schöningh, Paderborn 2005, ISBN 978-3-506-71787-0</li>
<li><a href="Wolfgang_Curilla" title="Wolfgang Curilla">Wolfgang Curilla</a>: <i>Die deutsche Ordnungspolizei im westlichen Europa 1940–1945.</i> Schöningh, Paderborn 2020, ISBN 978-3-506-70169-5</li>
<li><a href="Stefan_Klemp" title="Stefan Klemp">Stefan Klemp</a>: <i>„Nicht ermittelt“. Polizeibataillone und die Nachkriegsjustiz. Ein Handbuch.</i> 3., korrigierte, erweiterte und überarbeitete Auflage, Metropol, Berlin 2022, ISBN 978-3-86331-588-7</li>
<li><a href="Stefan_K%C3%BChl" title="Stefan Kühl">Stefan Kühl</a>: <i>Ganz normale Organisationen: Zur Soziologie des Holocaust.</i> Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-29730-8</li>
<li>Philippe Müller: <cite style="font-style:italic">Polizisten oder „Polizeisoldaten“</cite>. Planung und Einsatz der Ordnungspolizei während des Dritten Reiches (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Schriftenreihe der Deutschen Gesellschaft für Polizeigeschichte e.V.</cite> <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>23</span>). Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt 2019, ISBN 978-3-86676-567-2.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polizeibataillon&amp;rft.au=Philippe+M%C3%BCller&amp;rft.btitle=Polizisten+oder+%E2%80%9EPolizeisoldaten%E2%80%9C&amp;rft.date=2019&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783866765672&amp;rft.place=Frankfurt&amp;rft.pub=Verlag+f%C3%BCr+Polizeiwissenschaft&amp;rft.series=Schriftenreihe+der+Deutschen+Gesellschaft+f%C3%BCr+Polizeigeschichte+e.V." style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">George Usher: Dictionary of British Military History; 2. Auflage; Verlag A&amp;C Black, London 2006; ISBN=9-780713-675078; S. 24</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Müller: <i>Polizisten oder Polizeisoldaten</i> 2019 S. 37</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Müller: <i>Polizisten oder Polizeisoldaten</i> 2019 S. 40</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Müller: <i>Polizisten oder Polizeisoldaten</i> 2019 S. 40</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Müller: <i>Polizisten oder Polizeisoldaten</i> 2019 S. 42</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Müller: <i>Polizisten oder Polizeisoldaten</i> 2019 S. 43</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Müller: <i>Polizisten oder Polizeisoldaten</i> 2019 S. 43</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Müller: <i>Polizisten oder Polizeisoldaten</i> 2019 S. 45</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Völkischer Beobachter, 5.12.1939, Seite 2 „Polizeireserve statt Hilfspolizei“</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Geschichte der Ordnungspolizei 1936 1945, Koblenz 1947, Teil 2: Georg Tessin, die Stäbe und Truppeneinheiten der Ordnungspolizei, Seite 12f. und 34f.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Dritte Verordnung zur Sicherstellung des Kräftebedarfs für Aufgaben von besonderer staatspolitischer Bedeutung (Notdienstverordnung), RGBl. 1938, I, S.&nbsp;1441.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">OKW Az12a AHA/Ag/E (Id) Nr. 9371/39 v. 5.10.1939</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Verordnung über die Einstellung von Wehrpflichtigen in die Schutzpolizei des Reichs, veröffentlicht am 6. November 1939, RGBl. S. 2137</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wolfgang_Kopitzsch" title="Wolfgang Kopitzsch">Wolfgang Kopitzsch</a>: <cite style="font-style:italic">Bandenbekämpfung, Geiselerschießungen, Umsiedlungen, Endlösung. Hamburger Polizeibataillone im Zweiten Weltkrieg. (Vortrag am 26. Januar 2001 in der Verwaltungsfachhochschule Altenholz)</cite>. In: Förderverein Freundeskreis zur Unterstützung der Polizei Schleswig-Holstein e. V. (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Täter und Opfer unter dem Hakenkreuz. Eine Landespolizei stellt sich der Geschichte</cite>. Kiel 2001, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>10</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.foerderkreis-stadthaus.de/doc/B101.pdf">foerderkreis-stadthaus.de</a> [PDF]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Polizeibataillon&amp;rft.atitle=Bandenbek%C3%A4mpfung%2C+Geiselerschie%C3%9Fungen%2C+Umsiedlungen%2C+Endl%C3%B6sung.+Hamburger+Polizeibataillone+im+Zweiten+Weltkrieg.+%28Vortrag+am+26.+Januar+2001+in+der+Verwaltungsfachhochschule+Altenholz%29&amp;rft.au=Wolfgang+Kopitzsch&amp;rft.btitle=T%C3%A4ter+und+Opfer+unter+dem+Hakenkreuz.+Eine+Landespolizei+stellt+sich+der+Geschichte&amp;rft.date=2001&amp;rft.genre=book&amp;rft.pages=10&amp;rft.place=Kiel" style="display:none">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Geschichte der Ordnungspolizei 1936 1945, Koblenz 1947, Teil 2: Georg Tessin, die Stäbe und Truppeneinheiten der Ordnungspolizei, Seite 12,14</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">René Rohrkamp, Weltanschaulich gefestigte Kämpfer: Die Soldaten der Waffen-SS 1933 – 1945, Paderborn, 2010, Seite 323/324</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Derselbe, Seite 285</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Zur Geschichte der Ordnungspolizei 1936 1945, Koblenz 1947, Teil 2: Georg Tessin, die Stäbe und Truppeneinheiten der Ordnungspolizei, Seite 30/31</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Aufstellungserlass O.Kdo. I O (3) Nr. 184/42 v. 9. Juli 1942, Übersicht/Beilage </span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Primavesi Papers/File 5, Seite 260</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Tessin, Seite 30f.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">Massimo Arico: <i>Ordnungspolizei Vol. I</i> (en), 2011, S. 18–57</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text">Müller: <i>Polizisten oder Polizeisoldaten</i> 2019 S. 99</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Müller: <i>Polizisten oder Polizeisoldaten</i> 2019 S. 99–100</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Müller: <i>Polizisten oder Polizeisoldaten</i> 2019 S. 99</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Stefan Klemp: <i>„Nicht ermittelt“. Polizeibataillone und die Nachkriegsjustiz. Ein Handbuch.</i> Klartext, Essen 2005, S, 70f.</span>
</li>
</ol>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */


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<div class="klappleiste-kopf">Polizei-Bataillone des Zweiten Weltkriegs</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p>Polizei-Bataillone Polen 1939<br>
I/1&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_101" title="Reserve-Polizei-Bataillon 101">I/2</a>&nbsp;|
I/3&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_61" title="Reserve-Polizei-Bataillon 61">I/4</a>&nbsp;|
I/5&nbsp;|
I/6&nbsp;|
II/1&nbsp;|
II/2&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_3" title="Reserve-Polizei-Bataillon 3">II/6</a>&nbsp;|
III/1&nbsp;|
III/2&nbsp;|
III/6&nbsp;|
IV/1&nbsp;|
IV/2&nbsp;|
IV/6&nbsp;|
V/1&nbsp;|
V/2
</p><p>Polizei-Bataillone<br>
1.&nbsp;|
2.&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_3" title="Reserve-Polizei-Bataillon 3">3.</a>&nbsp;|
4.&nbsp;|
6.&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_9" title="Polizei-Bataillon 9">9.</a>&nbsp;|
10.&nbsp;|
12.&nbsp;|
13.&nbsp;|
21.&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_22" title="Reserve-Polizei-Bataillon 22">22.</a>&nbsp;|
31.&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_45" title="Polizei-Bataillon 45">45.</a>&nbsp;|
51.&nbsp;|
52.&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_105" title="Reserve-Polizei-Bataillon 105">105.</a>&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_111" title="Polizei-Bataillon 111">111.</a>&nbsp;|
121.&nbsp;|
131.&nbsp;|
181.&nbsp;|
181.&nbsp;|
251.&nbsp;|
252.&nbsp;|
253.&nbsp;|
254.&nbsp;|
255.&nbsp;|
256.&nbsp;|
301.&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_302" title="Polizei-Bataillon 302">302.</a>&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_303" title="Polizei-Bataillon 303">303.</a>&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_304" title="Polizei-Bataillon 304">304.</a>&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_306" title="Polizei-Bataillon 306">306.</a>&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_307" title="Polizei-Bataillon 307">307.</a>&nbsp;|
308.&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_309" title="Polizei-Bataillon 309">309.</a>&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_310" title="Polizei-Bataillon 310">310.</a>&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_311" title="Polizei-Bataillon 311">311.</a>&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_312" title="Polizei-Bataillon 312">312.</a>&nbsp;|
313.&nbsp;|
314.&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_315" title="Polizei-Bataillon 315">315.</a>&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_316" title="Polizei-Bataillon 316">316.</a>&nbsp;|
317.&nbsp;|
318.&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_319" title="Polizei-Bataillon 319">319.</a>&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_320" title="Polizei-Bataillon 320">320.</a>&nbsp;|
321.&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_322" title="Polizei-Bataillon 322">322.</a>&nbsp;|
323.&nbsp;|
324.&nbsp;|
<a href="Polizei-Bataillon_325" title="Polizei-Bataillon 325">325.</a>
</p><p>Reserve-Polizei-Bataillone<br>
2.&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_3" title="Reserve-Polizei-Bataillon 3">3.</a>&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_11" title="Reserve-Polizei-Bataillon 11">11.</a>&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_22" title="Reserve-Polizei-Bataillon 22">22.</a>&nbsp;|
31.&nbsp;|
32.&nbsp;|
33.&nbsp;|
41.&nbsp;|
42.&nbsp;|
43.&nbsp;|
44.&nbsp;|
53.&nbsp;|
54.&nbsp;|
55.&nbsp;|
56.&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_61" title="Reserve-Polizei-Bataillon 61">61.</a>&nbsp;|
62.&nbsp;|
63.&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_64" title="Reserve-Polizei-Bataillon 64">64.</a>&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_65" title="Reserve-Polizei-Bataillon 65">65.</a>&nbsp;|
66.&nbsp;|
67.&nbsp;|
68.&nbsp;|
69.&nbsp;|
71.&nbsp;|
72.&nbsp;|
73.&nbsp;|
74.&nbsp;|
81.&nbsp;|
82.&nbsp;|
83.&nbsp;|
84.&nbsp;|
85.&nbsp;|
91.&nbsp;|
92.&nbsp;|
93.&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_101" title="Reserve-Polizei-Bataillon 101">101.</a>&nbsp;|
102.&nbsp;|
103.&nbsp;|
104.&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_105" title="Reserve-Polizei-Bataillon 105">105.</a>&nbsp;|
106.&nbsp;|
112.&nbsp;|
121.&nbsp;|
122.&nbsp;|
123.&nbsp;|
131.&nbsp;|
132.&nbsp;|
<a href="Reserve-Polizei-Bataillon_133" title="Reserve-Polizei-Bataillon 133">133.</a>&nbsp;|
134.&nbsp;|
171.&nbsp;|
172.&nbsp;|
181.
</p>
</div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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